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Mixtape der Woche

15. Januar 2026, 19:01 Uhr von Uwe

Neue Woche, neues Mixtape. Heute mit einem Musiker, der heute Geburtstag feiern würde, wenn er nicht schon im jenseits weilen würde…

Es geht um die Band Lynyrd Skynyrd, deren Sänger Ronnie van Zant heute Geburtstag hätte. Allerdings starb er bereits 1977 zusammen mit anderen Bandmitgliedern bei einem Flugzeugabsturz, was auch das vorläufige Ende der Band markierte. In recht kurzer Zeit hatte sich die Band in den 70ern in Amerika eine große Fangemeinde erspielt und mindestens zwei Songs sind auch hierzulande große Klassiker im Rockradio.

Der Bandname geht auf einen Sportlehrer namens Leonard Skinner an ihrer Highschool zurück, der auf die Einhaltung der Kleiderordnung pochte, und die schrieb auch die Haarlänge vor. Er wurde somit zum einflussreichsten Sportlehrer der Popkultur.

Tuesday’s Gone

Vom Debütalbum „Pronounced Lehnerd Skinnerd“ (die Zusatzzeichen für die Ausspache habe ich der Einfachheit halber weggelassen) stammt dieser Klassiker, den Metallica später coverten. In siebeneinhalb Minuten walzt die Band hier alles aus und unterlegt es untypischerweise mit Streichern.

Simple Man

Dieser Song stammt ebenfalls vom Debütalbum und gilt als einer der größten Hits der Band. Inhaltlich geht es um durchaus sinnvolle Lebensweisheiten, die man der Jugend mit auf den Weg geben kann.

Free Bird

Nummer drei vom Debütalbum und einer der ganz großen Klassiker der Rockgeschichte – was soll man zu einem Song sagen, an dem man im Rockradio kaum vorbeikommt? Im Studio neun Minuten lang, live gern eine Viertelstunde. Thematisch geht es um die Sehnsucht nach Freiheit.

Sweet Home Alabama

Etwas politischer wird es beim größten Hit der Band, erschienen auf dem zweiten Album „Second Helping“ 1974. Als Reaktion auf die Songs Southern Man und Alabama von Neil Young entstand diese Hymne, die inhaltlich oft missverstanden wird, da der Text vor Sarkasmus und Ironie nur so trieft. Die ganzen Anspielungen auf die Tagespolitik, Rassenunruhen und so weiter versteht man außerhalb der USA eher weniger, im Endeffekt sagt die Band durch die Blume, dass Neil Young irgendwo schon den Punkt getroffen hat, es aber auch andere, positive Seiten gibt.

Workin‘ For MCA

Eine klassische Albumnummer ist dieser Song vom zweiten Album, der die Arbeit der Plattenfirmen aufs Korn nimmt.

Call Me The Breeze

Nummer drei vom zweiten Album ist ein Cover von J.J. Cale, der als eigenen Hit eigentlich nur Cocaine hatte, aber oft von Eric Clapton gecovert wurde. So wurde auch diese Nummer von vielen gecovert, eben auch von Lynyrd Skynyrd. Daher ist hier auch mehr Blues als Southern Rock drin, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut.

Gimme Back My Bullets

Nach zwei starken Alben hing die Band in der Folge etwas in den Seilen, worauf der Titel des vierten Albums von 1976 anspielt. Es geht nämlich nicht um Patronen, sondern um Hits in den Charts. Die damaligen Reaktionen waren allerdings eher geteilter Meinung, es war also nicht so ganz klar, wohin es mit der Band weitergehen würde.

Zunächst entstand 1976 ein erfolgreiches Livealbum, bevor im Folgejahr das Album „Street Survivors“ aufgenommen wurde. Allerdings beendete der Flugzeugabsturz drei Tage nach der Veröffentlichung des Albums quasi alles. Somit bleiben eine Handvoll Hits. Und weils auf Video viel schöner ist, gibt es noch Livefassung von Free Bird auf youtube, aufgenommen am 2. Juli 1977 in Oakland.

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